2. Mannschaft: Tabellenführer

Mit breiter Brust reiste das „Zwöi“ am diesem verregneten Samstag zum letzten Vorrundenspiel zum Leader nachGrenchen. Immerhin wurde am Wochenende zuvor der damalige Leader Gerlafingen mit 6:1 besiegt. Mit einem Sieg gegen Italgrenchen würde man selber auf dem ersten Tabellenplatz überwintern.

Also Motivation genug für die Mannen der Zweiten Mannschaft.
Das Trainerduo Wälchli/Stampfli hatte jedoch in der Vorbereitung auf das letzte so wichtige Spiel mit einer Absagenflut zu kämpfen. So zogen es einige vor, ChallangeLeague Spiele zu besuchen, andere wiederum waren mit Dreharbeiten zur Sendung „Shopping Queen – Ausgabe Fasnacht“ beschäftigt.
Der sonst so besonnene Coach Stampfli tat seinen Ärger hörbar kund. Danach lag die Konzentration wieder auf der Vorbereitung des Spitzenspiels.

Für die Einstimmung blieb ohnehin nicht viel Zeit. Aufgrund fehlender Lichtmasten musste das Spiel eine Viertelstunde früher angepfiffen werden.

Der HSV kam von Anfang an gut zurecht und konnte auch schon erste Chancen verzeichnen. Jedoch scheiterten Kevin „Dimitri“ Wälchli, Rohde sowie auch Jost am Torwart oder am eigenen Unvermögen.
Und wie der ehemalige deutsche Fussballspieler Jürgen Wegmann schon zu sagen pflegte: „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“. So wurde dem fleissigen Wälchli zuerst ein Tor zu Unrecht aberkannt und auch einen klaren Elfmeter verwehrt. 

„Wer vorne die Tore nicht macht, wird hinten bestraft!“ Noch so eine schlaue Fussballweisheit, welche sich aber im Falle des HSV bewahrheitete. Eine unglückliche Aktion führte zu einem Handspenalty für Grenchen, welchen diese souverän verwerteten.

Motivator Wälchli (senior) sprach dem Team in der Pause Mut zu. Druck auf den Ballführer und eine noch offensivere Spielweise war die Vorgabe.

Dies wurde in den ersten Minuten gut umgesetzt und auch Hohl kam zu seiner ersten Torchance. 
Freilich nicht der lauffreudigste Spieler, jedoch steht er ab und zu am richtigen Ort. So auch beim Ausgleich. Eine Flanke vom starken Niggelerkonnte der Torwart noch vor dem heranstürmenden Jost klären, Hohl konnte den Abpraller aus rund 11 Metern verwerten. Beim anschliessenden Führungstor war es Jost der einen Nachschuss von S. Bommer verwerten konnte. Das Spiel war nun völlig in den Händen der Gäste. Beim 1:3 liess Hohl den Ball für Jost passieren (natürlich absichtlich 🙂 ) und dieser schob gekonnt ein. In der Folge vergab der HSV noch einige sehr gute Möglichkeiten. Sämi Bommer – der ein gutes Spiel zeigte – vergab die Beste aus kurzer Distanz. Den Schlusspunkt zum 1:4 setzte Captain F. Büttiker gewohnt sicher vom Punkt aus. 

Der HSV überwintert nun auf dem ersten Tabellenplatz. Dies ist wahrlich eine aussergewöhnliche Leistung, die sicherlich auf den guten Mannschaftszusammenhalt und demgegenüber den letzten Jahren breiteren und ausgeglicheneren Kader zurückzuführen ist. So können auch Ausfälle besser aufgefangen werden als in den Jahren zuvor. Trotzdem gilt es nun konzentriert weiter zu arbeiten, um an die erfolgreiche Vorrunde anzuknüpfen.

Das „Zwöi“ bedankt sich herzlich bei den treuen Fans, die uns bei jedem Wetter und jedem Spiel immer unterstützten. Wir sehen uns hoffentlich im Frühling wieder 🙂

GS Italgrenchen : Haltener SV 1:4 (1:0)
Sportplatz Riedern, Grenchen
Tore: 45. Dziagwa (Handspenalty) 1:0, 56. Ph. Hohl 1:1, 66. Jost 1:2, 72. Jost 1:3, 90. F. Büttiker (Foulpenalty)

Haltener SV: Bärtschi – Niggeler (70. M. Büttiker), P. Jost, Stampfli, F. Büttiker ­­­­­­­– K. Wälchli, Rohde, Kaiser (60. S. Bommer), Se. Bommer (50. Ryser – 80. C. Büttiker) – S. Jost, Ph. Hohl

Bemerkungen: HSV ohne Brägger (nicht eingesetzt), C. Hohl (Arbeit), P. Hohl, Hürlimann, Hilpert, Winistörfer, Schärlig, Streit, J. Wälchli(privat)

2. Mannschaft: Sieg in Derendingen

An einem regnerischen Sonntag trat der Haltener SV auswärts gegen den SC Derendingen an. In einem ein wenig in die Jahre gekommen Stadion Heidenegg, strebte die Gastmannschaft die drei Punkte an. Der auf vielen Positionen veränderte Haltener SV startete noch ein wenig Müde in die Partie. Am Anfang vermochte weder der HSV noch der SC Derendingen das Spieldiktat zu übernehmen. Nach und nach fand der HSV besser ins Spiel und spielte sich gute Torchancen heraus. Wie üblich versagten aber Kevin Oberlin vor dem Tor die Nerven.

So musste der Schiedsrichter Hilfestellung geben, nach einem Foul an Niggeler entschied  er richtigerweise auf Penalty. Diesen verwertete Captain F. Büttiker eiskalt. Noch vor der Pause folgten noch zwei weitere Tore von Winistörfer und Rohde. Auf der Bank machte man Wetter- und Resultatvorhersagen für die zweite Halbzeit. Beides sollte sich nicht bewarheiten. In Halbzeit zwei machte der HSV noch das Nötigste, während der SC Derendingen kaum gefährlich wurde. Derendingen konnte zwar noch drei Tore verzeichnen – gemäss Trainer Stampfli drei Tore zu viel – diese waren aber Unkonzentriertheiten im Defensivverhalten des HSV geschuldet. Nichtsdestotrotz kam es die Mannschaft am Montag im Konditionstraining zu spüren.

Jedoch vermochte der HSV den 3 Tore Vorsprung jederzeit zu wahren. Auch als T. Niggeler die Sense auspackte und den Gegner seidenfein von den Beinen holte und somit einen Penalty verschuldet. Die Mannschaft wartet noch dankend die Harasse des flüssigen Goldes ab. Die spektakulärste Aktion an diesem Sonntagnachmittag war wohl der in die Lüfte gelegene Kaiser, welcher jedoch den Bau kläglich verpasste. Die Bank konnte sich ein kleines Schmunzeln auf den Stockzähnen nicht verkneifen.

Als in der 80. Minute auch noch Topscorer Ph. Hohl eingewechselt wurde gab es nochmals Tore. Bereits mit der ersten Ballberührung versenkte er den Ball mustergültig im Eckigen. So stand es am Ende 3:8.

Im Grossen und Ganzen passte die gezeigte Leistung zum trüben Wetter. Man hätte gegen diesen Gegner wohl noch ein paar Tore mehr schiessen können, was jedem im Team bewusst war.

Nach dem Duschen genoss man noch das verdiente Bier und freute sich dennoch über den Sieg.

Ein Bericht von Daniel Bärtschi

SC Derendingen 3:8 Haltener SV
Heidenegg, Derendingen
Tore: 33. F. Büttiker (Foulpenalty) 0:1, 35. Winistörfer 0:2, 41. Rohde 0:3, 50. Se. Bommer 0:4, 51. Ada 1:4, 61. Se. Bommer 1:5, 66. Ada 2:5, 82. Winistörfer 2:6, 83. Ph. Hohl 2:7, 87. Ph. Hohl 2:8, 90. Smajic 3:8

Haltener SV: Brägger – Niggeler, Jost, Ryser ­­­­­­­– Rohde – S. Bommer (60. Hilpert), P. Hohl (70. Kaiser), Winistörfer, F. Büttiker (82. Ph. Hohl) – K. Wälchli (75. Streit), Se. Bommer (80. J. Wälchli)

Bemerkungen: HSV ohne Bärtschi (nicht eingesetzt), M. Büttiker, Hürlimann (verletzt), C. Hohl (Arbeit) Schärlig, Summermatter, Karademir, Hess, Neuwiler (nicht im Aufgebot)

2. Mannschaft: Sieg zum Auftakt

Da steh’n sie, die beiden Trainer, schweissgetrieben und mit ölbeflecktem Hemd, drehen mit aller Kraft an der Kurbel, die den Motor anwerfen soll. Erst Abgase, dicker schwarzer Rauch, ein paar Fehlzündungen, doch dann beginnen die Einzelteile ineinander zu greifen und das „Zwöi“ schiebt sich selbständig von der Startlinie.

Der Auftakt verläuft nach des HSVs Vorstellung. Legionär Rohde holt den ersten Strafstoss der Saison heraus, Mister-100% Philip Hohl fährt eine Wagenlänge Vorsprung heraus. Der erzeugt Schub reicht aus, um weitere Meter zu gewinnen, Bommer Severin verwertet die Verlängerung eines Torhüterabschlags. Die gewagte Konstruktion und Konfiguration des Gefährts führt zu mangelnder Traktion, die potenzielle Energie des Angriffs verpufft ob der Ineffizienz leider viel zu oft. Rohde verschafft mit hübscher Einzelleistung dem HSV ein angenehmes Polster.

Beruhigt, den Wagen in den richtigen Bahnen zu wissen, flacht das Spiel in der zweiten Hälfte qualitativ zunehmend ab. Der Gegner stellt sich als eher durchsetzungsschwach heraus, ein Kolbenfresser in Form einer eher kleinlich gepfiffenen roten Karte unterstützt diese Tendenz. Nach undurchsichtigem Strafraumgewusel fügt sich Abwehrhühne Jost auch noch in die Torschützenliste ein. In voller Fahrt auf der Überholspur entscheidet sich Keeper Bärtschi für eine Vollbremsung, seine Beschäftigungslosigkeit führt zu einer übermütiger Grätsche mit anschliessendem Penalty, den die Gäste verwandeln. Weltenbummler Kevin Wälchli geizt wie üblich nicht mit vergebenen Torchancen, kann schlussendlich doch noch eine davon verwerten. Den Schlusspunkt zum 6:1 setzt Steuermann Fabian Büttiker persönlich.

Das erste Rennen absolviert der HSV zwar siegreich, trotzdem sind Mängel, primär in der Abstimmung und Chancenverwertung, offensichtlich. Bevor man zum Feintuning übergehen kann, muss die Aufgaben- und Rollenverteilung im neuen System in den Köpfen ankommen. Glücklicherweise kann die zweite Mannschaft an solchen Tagen auf ihre Einstellung zurückgreifen.

Ein Bericht von Claude Hohl

Haltener SV – FC Biberist 6:1 (3:0)
Spiegelberg, Halten
Tore: 14. Ph. Hohl (Foulpenalty) 1:0, 16. Se. Bommer 2:0, 42. Rohde 3:0, 52. Jost 4:0, 61. FC Biberist (Foulpenalty) 4:1, 82. K. Wälchli 5:1, 86. F. Büttiker 6:1

Haltener SV: Bärtschi – Jost, Stampfli, M. Büttiker – F. Büttiker, Kaiser, Rohde, Winistörfer, C. Hohl – Se. Bommer, Ph. Hohl
Eingewechselt: Streit, K. Wälchli, Hilpert, S. Bommer

Bemerkungen: HSV ohne Brägger (nicht eingesetzt), Pascal Hohl (Ferien), C. Büttiker (Senioren), Hess, Hürlimann, Inäbnit, Karademir, Neuweiler, Niggeler, Schärlig, Summermatter, J. Wälchli (nicht im Aufgebot)

2. Mannschaft: Niederlage im letzten Spiel

Die Fakten: Der Dritte (Selzach) empfängt den Drittletzten (HSV), Samstagabend, Wetter: heiss, Rasen: perfekt, Atmosphäre: sommerlich gelöst.

Das Trainergespann Hohl/Stampfli war abwesend, Motivationskünstler Wälchli übernahm das Zepter für das letzte Meisterschaftsspiel. Niggeler mit der Feuertaufe in der Innenverteidigung, selbiges galt für Kaiser im zentralen Mittelfeld, ansonsten die Formation wie gehabt.

Das Spiel war beidseitig mehrheitlich geprägt von langen Zuspielen in die Spitze, die daraus resultierende Gefahr aber eher bescheiden. Das Heimteam war etwas präziser in seinen Aktionen, und ging kurz vor der Pause in Führung.

Kurz nach dem Seitenwechsel fiel das 2:0, davon sollte sich der HSV nicht mehr erholen. Zwar begann man, das Spieldiktat vermehrt in die Hand zu nehmen, mit zunehmender Spieldauer öffneten konditionelle Schwächen gepaart mit Unkonzentriertheiten dem Gegner Tür und Tor für gefährliche Angriffe, die teilweise sträflich vergeben wurden. Der dritte Treffer für das Heimteam war dann nach der siebzigsten Zeigerumdrehung Tatsache, der kurz vor Spielschluss verwandelte Elfmeter durch Bärtschi (nach Foul an F. Büttiker) war nur noch Resultatkosmetik.

Es gibt sie, diese Tage, an denen einfach nicht alles zusammen passt. Nicht, dass nichts zusammengepasst hätte, aber doch zu wenig, als dass man hier Punkte hätte davontragen können.

Wie soll man diese Spielzeit resümieren? Es waren keine Glanzpunkte auszumachen, aber auch keine niederschmetternden Tiefschläge, man hat gute Spiele abgeliefert, und schlechte, oftmals hat die Leistung gestimmt, vereinzelt nicht, man hatte Pech, hatte Glück, im Grossen und Ganzen war es fussballerisch gesehen eine eher durchzogene Saison. Die Abgänge von 3 Leistungsträgern an die erste Mannschaft war zu spüren, die Trainingspräsenz zu Beginn der Rückrunde nicht optimal, auch die Verletzungshexe stattete uns immer wieder einen Besuch ab. Allen Widrigkeiten zum Trotz, die zweite Mannschaft war stets eine Einheit, hielt zusammen und pflegte, wie es sich für eine 5.Liga-Mannschaft gehört, einen ausgesprochen kameradschaftlichen Umgang miteinander.

Ach ja, am Resümieren war ich, bin etwas abgeschweift… Entschuldigen Sie.
Also, die Saison kurz zusammengefasst, sportlich na ja, sozial-charakterlich einwandfrei.

So schliessen wir nun Kapitel «Saison 2018/2019» in der sich immer fortwährend weitererzählenden Geschichte vom Zwöi des HSV, so dass in der neuen Saison wieder ein neues geschrieben werden kann, mit hoffentlich spannenden, lustigen, erfolgreichen und kameradschaftlichen Begebenheiten rund um das runde Leder.

Und zu allerguter Letzt heissen wir Olivia, neuster Spross der Zwöi-Familie und ganzer Stolz unseres Mitspielers «Hubi» (und seiner Frau) in dieser Welt willkommen. Schön geht’s euch allen gut!

Ein Bericht von Pascal Hohl

FC Selzach – Haltener SV 3:1 (1:0)
Zilweg, Selzach
Tore: 42. FCS 1:0; 48. FCS 2:0; 70. FCS 3:0; 78. Bärtschi (Foulpenalty)

Haltener SV: Brägger – M. Büttiker, Jost, Niggeler, C. Büttiker – Hilpert, Kaiser, C. Hohl, F. Büttiker – P. Hohl, Wälchli
Eingewechselt: Bärtschi, Schärlig, Nussbaum

Bemerkungen: HSV ohne Marcel Stampfli (Arbeit) Philip Hohl (Privat), Michael Summermatter, Roman Hürlimann (verletzt), David Winistörfer (Studium),

Update: HSV gewinnt Forfait

Weil der FC Post zuwenig Spieler hat, gewinnt der HSV die Partie Forfait mit 3:0

Matchvorschau: 2. Mannschaft – FC Post Solothurn

Nach dem ersten Rückrundensieg vom letzten Samstag gegen CIS möchte das „Zwöi“ nun direkt in dieser Woche nachdoppeln. Am Donnerstag ist Tabellenschlusslicht Post Solothurn zu Gast. Es braucht wiederum einen guten und leidenschaftlichen Auftritt der Spiegelbergelf, will man auf den zweiten Sieg in Serie anstossen.

Im letzten Hinrundenspiel gabs gegen diesen Gegner einen 3:0 Auswärtssieg.

Anpfiff ist am Donnerstag, 20:00 auf dem Spiegelberg, Halten. Hopp HSV.

2. Mannschaft: O tempora, o mores !

Wütend wälzt sich einst im Bette
Trainer Philip nach der Walz
Gegen alle Etikette
Brüllte er aus vollem Hals

Voller Verzweiflung suchte er händeringend nach Manneskraft, mit der er im Brühl zum Kriege blasen kann. Vom Fanionteam kam keine Verstärkung, so fand er bei den Junioren tapfere, unverwüstliche Legionäre. Wälchli fungierte als Ersatzkeeper Nummer 3, Schweiz-Däne Samuel Bommer gab sein Rückrundendebut.


Anpfiff, Rückpass, hoher Ball. Gleich drei Mann stürmten die linke Seite entlang und trieben das Leder bis vors Tor, wo Captain Fabian Büttiker nach nur 20 Sekunden einschob, mit solch gnadenloser Durchschlagskraft, dass man das spartanische Kniezittern durch die Thermopylen hätte hallen gehört. Nach langer tor- und siegloser Durststrecke glaubte man des Krieges Hunde entfesselt zu haben. Nach anfänglichem Durchbruch war der HSV auch in der Folge gefährlicher, der Torschütze alleine hatte einige gute Chancen, die Lanze tiefer ins Herz zu treiben. Nach einem gesuchten Penalty und einer irregulären Doppelberührung des Schützen stand es 1:1. Der HSV war immer noch besser, jedoch verkam der Fussball zur Inszenierung von tragischen Theaterspielen und Klageliedern seitens der Gastgeber.

Oh alte Fussballherrlichkeit
Wohin bist du entschwunden
Nie kehrst du wieder goldne Zeit
So frei und ungebunden

Zeitweise wurden die Schauspielereien und die Leidbeklagungen regelrecht peinlich, gut, dass sich der HSV daran nicht beteiligte.

Das Spiel unter der Woche war den Haltner Mannen nun anzumerken. Müdigkeit und Abnützungserscheinungen machten sich bemerkbar. Beherzt blieb der HSV standhaft, verteidigte tadellos und setzte hie und da zu guten Kontern an. Der Juniorensturm verbuchte mehrer Torschüsse, einmal an den Pfosten. Die „alten Haudegen“ im Zentrum wurden ersetzt, der Trainer persönlich betrat das Feld. Er holte einen Freistoss raus, hämmerte ihn in die Mauer, setzte nach, spielte gekonnt zwei Gegner aus und passte von der Grundlinie aus zum freistehenden Yanick Hilpert, der in der letzten Minute mit geschwellter Brust torlüstern zum ersten Sieg der Rückrunde traf. Die Dämme brachen , der zu schlagende Gegner war niedergerungen, die Punkte erobert, die stolze Beute zur heimischen Sippe gebracht.

Hieraus mag ein jeder sehen
Was ein guter Vorsatz nützt
Wollen auch nicht widerstehen
Wenn der volle Becher blitzt

Ich hebe dankend mein Glas und trinke speziell auf die mitgereisten Junioren Nils Eugster, Fabio Hilpert und Kim Schwaller.

Ein Bericht von Claude Hohl

CIS Solettese – Haltener SV 1:2 (1:1)
Brühl, Solothurn
Tore: 1. F. Büttiker (Eugster), 27. CIS (Foulpenalty), 93. Y. Hilpert (Ph. Hohl)

Haltener SV: Wälchli – F. Hilpert, Jost, Bommer, M. Büttiker – F. Büttiker, C. Hohl (89. Ph. Hohl), P. Hohl (75. Stampfli), Y. Hilpert – Eugster, Streit (46. Schwaller)

Bemerkungen: HSV ohne Christian Büttiker (nicht eingesetzt) Daniel Bärtschi, Tim Niggeler, Silvan Nussbaum, Christoph Brägger (Urlaub), Michael Summermatter, Roman Hürlimann (verletzt), David Winistörfer (Studium), Emrah Karademir (verletzt), Joël Hess (?)

Update: Match findet neu am Mittwoch, 15. Mai 2019, 20:00 statt

Das „Zwöi“ trifft am Samstag im zweitletzten Heimspiel der Saison auf den FC Rüttenen. In der Hindrunde musste sich der HSV in einem packenden und torreichen Spiel mit 5:4 geschlagen geben.

Nachdem der HSV am letzten Wochenende nach einer guten Leistung wieder keine Punkte holte, will man sich diesmal für eine gute Leistung mit drei Punkten belohnen und sich dem Gast in der Tabelle etwas annähern.

Anpfiff ist am Samstag, 17:00 auf dem Spiegelberg. Hopp HSV.

2. Mannschaft: Wieder kein Glück

Schneefall im Mai, verrückte Welt. Die eisige Kälte lähmte die Kampfeslust des HSV und durchdrang die Haut und die Muskeln, und die Knochen darunter bis ins Mark. Passiv, ideenlos, ohne Elan, so könnte man den HSV in der ersten Halbzeit beschreiben, doch alles der Reihe nach.

Das Zwöi hatte 13 Spieler zur Verfügung, Mittelfeldmotor Pascal Hohl und Duracell-Häschen Kevin Wälchli waren kurzfristig ausgefallen. Torhüter waren keine da, Abwehrpatron Marcel Stampfli übernahm diese Aufgabe und bewältigte sie hervorragend. Büttiker Fabian, nach Knieoperation wieder auf den Rasen zurückgekehrt, tastet sich an seine vorherige Form heran. Dass Philip Hohl nach 20 Minuten rotwürdig umgenietet wurde und kurzzeitig ausser Gefecht war, half dem HSV auch nicht. Das Geschehen spielte sich etwas mehr in der Hälfte des HSV ab, ohne dass dabei wirkliche Torgefahr entstand. Der Türkische SC machte mit abgelenkten Fernschüssen auf sich aufmerksam und gelang ein Lattenschuss, der HSV liess durch Eckbälle und Strafraumgewusel Gefahr aufkommen. Das Unentschieden zur Pause war gerecht.

Anfangs der zweiten Halbzeit kam das Zwöi besser auf. Dem umtriebigen Claude Hohl schien der riesige englische Rasen dann doch noch zu gefallen, wurde lauf- und passfreudiger. Das Zentrum unter der Führung von Captain Büttiker war nun besser integriert, mehr Passstationen standen zur Verfügung, die Zweikämpfe wurden auf allen Positionen energischer und härter geführt und der HSV zeigte sich dominanter. Nach einer guten Stunde hämmerte Innenverteidiger Jost einen Befreiungsschlag gekonnt ans eigene Lattenkreuz, der Wind trug einen erheblichen Teil dazu bei. Hexer Stampfli rettete zur Ecke, die auf kuriose Art zum ersten Tor führte. Der HSV liess sich nicht hängen, war weiterhin besser, auch der eingewechselte, wieder zurückgekehrte Kaiser markierte im Mittelfeld Präsenz. Torgefahr entstand keine mehr, der Türkische SC schloss in der letzten Minute einen Konter zum eher unverdienten 2:0 Schlussresultat ab.

Personalmangel, Verletzungssorgen und Torflaute machen dem Zwöi zu schaffen. Nach nun 5 Spielen ohne Sieg kann man trotzdem Positives erkennen: Die Mannschaft lässt sich durch den Misserfolg nicht hängen und spielt trotzdem engagierten und teilweise guten Fussball, und pflegt darüber hinaus einen tollen Teamgeist. Die personellen Absenzen waren spürbar und dennoch war die Niederlage nicht verdient, dies stimmt mich zuversichtlich.

Ein Bericht von Claude Hohl

Türkischer SC Solothurn – Haltener SV 2:0 (0:0)
Brühl, Solothurn
Tore: 60. TSC 1:0 / 90. TSC 2:0
Haltener SV: Stampfli / C. Büttiker – Nussbaum – Jost – M. Büttiker / Hilpert (Schärlig) – (C)F. Büttiker – C. Hohl – Niggeler / Ph. Hohl – Streit
Bemerkungen: HSV ohne Daniel Bärtschi (Urlaub), Christoph Brägger (Urlaub), Kevin Wälchli (Arbeit/Ausland), Pascal Hohl (krank), Roman Hürlimann (verletzt), Samuel Bommer (Ausland), David Winistörfer (Studium), Emrah Karademir (verletzt), Joël Hess (?)

Matchvorschau: Türkischer SC Solothurn – 2. Mannschaft

Das „Zwöi“ trifft am Samstag in Solothurner Brühl auf den Türkischen SC Solothurn. In der Hindrunde musste der HSV sich zuhause den Türken klar geschlagen geben.

Trotz vier Niederlagen in Serie ist die Stimmung im „Zwöi“ sehr gut und nach der zuletzt guten Leistung gegen Leader Zuchwil ist das Ziel sicherliech nicht punktelos aus Solothurun abzureisen.

Anpfiff ist am Samstag, 18:30 im Brühl, Solothurn. Hopp HSV.

2. Mannschaft: Guter Auftritt gegen den Leader

Ein schwieriges Spiel stand dem HSV bevor. So hatte der Gegner Zuchwil in den bisherigen dreizehn Spielen ebensoviele Siege gefeiert. So war es auch klar, dass man solange wie möglich ohne Gegentor bleiben wollte.

Der HSV zeigte sich sehr kompakt und gut organisiert. Zuchwil seinerseits hatte wie zu erwarten mehr vom Spiel und auch die eine oder andere Torchance, die der starke Bärtschi jedoch vereitelte. Auch der HSV hatte Möglichkeiten in Führung zu gehen, Schärlig und Wälchli scheiterten jedoch. Das Heimteam machte insgesammt einen guten Job, so blieb Zuchwil immer wieder am starken Abwehrduo Jost/Nussbaum hängen, im Mittelfeld organisierten die Gebrüder Hohl gewohnt souverän das Spiel. Leider konnten die Gäste noch vor der Halbzeit in Führung gehen. 0:1 aus Sicht des Heimteams.

Auch der Start in die zweite Halbzeit gelang gut. Ohne sich selber grosse Chance zu erarbeiten wurde auch wenig zugelassen. Nach einer Stunde verliessen dann den HSV ein bisschen die Kräfte, was sich natürlich auch mit der Auswechslung von Marathon-Mann Wälchli bemerkbar machte, der sich direkt vom Spielfeld Richtung Israel aufmachte. נסיעה טובה

Der Gast aus Zuchwil erhöhte folgedessen von 0:1 auf 0:4 und blieb auch im vierzehnten Spiel siegreich. Ein verdienter Sieg der Leaders, die Leistung des HSV stimmt jedoch zuversichtlich für die weiteren Aufgaben. Heja HSV.

Haltener SV – FC Zuchwil 0:4 (0:1)
Spiegelberg, Halten
Tore: 29. Bianco 0:1; 68. Özkaynak 0:2; 73. Basini 0:3; 80. Cil 0:4

Haltener SV: Bärtschi – C. Büttiker, Jost, Nussbaum, M. Büttiker – Niggeler, C. Hohl, P. Hohl, F. Büttiker – Schärlig, Wälchli
Eingewechselt: Stampfli, Streit, Hilpert, Brägger

FC Zuchwil: Maurer – Thaqi, Ajvazi, Andrist, Yilmaz – Muxumed, Moussa, Özkaynak, Bianco – Cil, Basini